Die französische Einwanderung in Peru erfolgte vor allem im 19. und 20.
Jahrhundert und war nicht geplant.
Ein Teil wanderte zum Ende der Kolonialzeit zwischen 1700 und 1725 ein.
Der Grund für die Häufigkeit einiger französischer Nachnamen und der
Nachkommen der französischen Einwanderer liegt in der überwiegenden
Herkunft aus dem Südwesten Frankreichs (Region Burdeos und atlantische
Pyrinäen). Recht viele französischen Einwanderer erklärten aus Paris zu
kommen, doch legt diese hohe Anzahl die Vermutung nahe, dass dies nur
ein Zwischenaufenthalt bei der Auswanderung aus einer nicht bestimmten
Region war. Die Franzosen zeichneten sich vor allem im Einzelhandel und
im Handel mit Luxusgütern aus, obwohl die kleinen Handwerker den
grössten Teil dieser Gemeinschaft stellten.
Die französische Einwanderung erreichte ihren Höhepunkt zur Mitte des
19. Jahrhunderts. Das war auch der Höhepunkt der europäischen
Einwanderung nach Peru, als ganze Familien einwanderten. Etwa 15.000
Franzosen ließen sich definitiv in Peru nieder. Auf etwa 230.000
wird die Anzahl der
Peruaner geschätzt, die direkte oder indirekte französische Vorfahren
haben.
Um mehr über die Geschichte der französischen Einwanderung zu erfahren
wird die folgende Publikation empfohlen: «Franceses en el Perú en el siglo XIX, retrato de
una inmigración discreta»
http://redalyc.uaemex.mx/src/inicio/ArtPdfRed.jsp?iCve=12636109.
Nachstehend eine Aufstellung von Nachnamen französischen Ursprungs.
Für weitergehende
Informationen und Kontakte
können Sie in der Internetseite der Telefonica nachschlagen:
http://paginasblancas.com.pe/resultados.asp?a=pb&ap=bahamonde&p=10.