Die Einwanderung von Chinesen hatte ihren Ursprung in der Mitte des 19.
Jahrhundert zur Bereitstellung billiger Arbeitskräfte für die Landgüter
an der peruanischen Küste.
Man rechnet damit, dass 100.000 Chinesen in
Peru einreisten. Ein Teil verstarb aufgrund der sklavenartigen
Arbeitsbedingungen und ein Teil kehrte wieder zurück.
Die Chinesen kamen ab 1849 unter der
Bezeichnung «Culies» nach Peru. Die chinesischen Arbeiter unterschrieben
einen Arbeitsvertrag, in dem sie sich verpflichteten für acht Jahre für
die großen Herren zu arbeiten. Dieses Dokument, das eine problemlose
Einreise in Peru ermöglichte, wurde üblicherweise schon in Macao
unterzeichnet. Außerdem garantierte dieser Vertrag dem Vermittler
zwischen den Chinesen und den peruanischen Vertragspartnern, Antonio
Espantoso, eine Vergütung des peruanischen Staates für jeden Arbeiter.
Nach Vollendung der acht vereinbarten Jahre zogen sich die Chinesen in
die Städte zurück, wo sie von kleinen Geschäften, meist mit der
Ernährung verbunden, lebten. So ergibt sich die Vermischung der
chinesischen Gerichte mit der peruanisch-kreolischen Küche, das populäre
Chifa.
Seit der Ankunft in der Mitte des 19. Jahrhunderts revolutionierte die
sich in Peru
entwickelnde
chinesisch-kantonesische Kultur
die peruanische Gastronomie, die verdiente internationale Anerkennung
findet. Jeder der sie bei einem Besuch in Peru kosten konnte, kann dies
bestätigen. Man schätzt, dass sich von den chinesischen Einwanderern
etwa 70.000
definitiv
in Peru niederließen. Direkte und indirekte
Nachfahren belaufen sich etwa auf 600.000.
Für weitergehende
Informationen und Kontakte
können Sie in der Internetseite der Telefonica nachschlagen:
http://paginasblancas.com.pe/resultados.asp?ap=cheng&am=
Ap.+Materno+%2F+Casada&t=Tel%E9fono&n=Nombre&d=
T&Image1.x=0&Image1.y=0.
Nachstehend eine Aufstellung chinesischer Nachnamen in Peru.