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«Pozuzo im
Laufe der Geschichte»
Übersetzung
von Auszügen aus dem Buch von Wilfredo Laura:
Pozuzo
im alten Peru
Das
Volk der Amuesha oder Amage, das sich heute als Yanesha identifiziert,
lebt in 32 Gemeinschaften zerstreut in den Provinzen Oxapampa,
Puerto Inca und Chanchamayo. Ihre Sprache gehört zur Sprachfamilie
Arawak, eine der ältesten und verbreitetsten in Amerika. Im oberen
Verlauf der Täler von Pachitea und Perené gibt es noch keine
archäologischen Studien, um zu wissen, wer und ab wann in dieser Gegend
ansässig war. Aber wir können wohl annehmen, das die Vorfahren der
Yaneshas die oberen Teile der Täler von Pozuzo, Huancabamba, Oxapampa, Paucartambo
und
Chanchamayo bewohnten (zumindest seit 2000 Jahren). ...
Pozuzo
im kolonialen Peru
Im
Bestreben sie zur katholischen Religion zu bekehren und dem spanischen
König zu unterstellen errichteten Missionare des Franziskanerordens in
der Zeit von 1635 bis 1740 acht Missionsstationen im Territorium der
Yanesha. Diese befanden sich in Pozuzo, Tillingo de Pozuzo, Huancabamba, Cerro de
la Sal, Metrano, Eneno, Nijandaris und Quimiri. ...
Pozuzo
in der peruanischen Republik ...
Die ersten deutschen Kolonisten, die im Jahre 1852 nach Peru kamen ließen
sich in Tarapoto und Moyabamba nieder, doch scheiterte der Versuch den
Urwald zu kolonisieren bei dieser Gelegenheit an fehlender Organisierung.
Dieses erste Projekt der Kolonisierung wurde von Rudolf Antolin geleitet. .... Unterschreibung
des Vertrages Der
Baron Cosme Damian hatte Gelegenheit zu einem Gespräch mit dem
peruanischen Außenminister José
Manuel Tirado als Vertreter des peruanischen Präsidenten General Rufino Echenique,
der eine große Sympathie für die europäische Einwanderung zeigte. In
dieser Unterredung wurde die Möglichkeit der Kolonisierung des Urwaldes
im Zusammenhang mit der Verbindung der pazifischen mit der atlantischen
Küste gesehen. In diesem Sinne beauftragte der Minister Tirado den Baron,
eine für diesen Zweck geeignete Stelle zu suchen und versprach dazu die
Hilfestellung der Regierung. ... Reise
von Huacho nach Cerro de Pasco ...
Die Karavanne bestand aus etwa 300 Einwanderern mit 400 Tragtieren, die
von Huacho aus ihren langen, entbehrungsreichen und beschwerlichen Weg
begannen. Zuerst durchzogen sie die Küstenzone um dann später den
Gebirgszug der Anden mit seinen Bergen und Gletschern zu überqueren. Für
die etwa 220 km von Huacho nach Cerro de Pasco benötigten sie drei
Wochen. Als sie am 22. August bei sehr kaltem Wetter nach Cerro de Pasco
kamen erkrankten sie an «Soroche» (Höhenkrankeit). Nach dem Meistern
vieler Schwierigkeiten entschieden sich die Kolonisten, die Reise in
Richtung Acobamba weiterzuführen, wo der Weg endete und die Kolonisten
dann selbst ihren eigenen Weg erst bauen mussten. ... Die
ersten Jahre des Überlebens der Kolonisten ...
Die deutsch-österreichischen Kolonisten begannen ihr neues Leben in
extremer Armut, abgeschieden und auf sich selbst gestellt, obwohl die
damalige peruanische Regierung das Gegenteil beteuerte. ... Das
erste Jahrhundert von Pozuzo Ein
anderes Ereignis, das Ende des 19. und den ersten Jahrzehnten des
vergangenen Jahrhunderts seine Spuren gelassen und in Pozuzo Geschichte
gemacht hat, ist die Gründung von Oxapampa am 31. August 1891 durch Herrn
Enrique Bottger Treu und einer Gruppo von Kolonisten deutscher Abstammung
aus Pozuzo, die im Jahre 1868 in der zweiten Einwanderergruppe nach Pozuzo
kamen. In der gleichen Zeit versuchten fünf Familien aus Pozuzo Chuchuras
zu kolonisieren und weiter in der Abwanderung verließen 13 Familien
Pozuzo und gründeten Villa Rica (1928). Durch die Notwendigkeit ihre
Grenzen für neue Anbauflächen immer weiter auszuweiten begannen junge
Generationen aus Pozuzo im Jahre 1940 die neue Siedlung Santa Rosa
aufzubauen und im Jahre 1967 begann die Kolonisierung von Codo del Pozuzo,
das heuzutage ein Distrikt der Provinz Puerto Inca im Departement Huánuco
ist. ... Auf
dem Wege zum 150-jährigen Jahrestag der deutsch-österreichischen
Kolonisierung Pozuzos ...
Aus Anlass der 150-jährigen Jahrestages der Ankunft der ersten
deutsch-österreichischen Kolonisten in Callao (21. Juli 2007) ist es
angemessen, das große Interesse und die Führerschaft des
österreichischen Botschafters Dr. Georg Woutsas hervorzuheben, der, mit
Unterstützung des deutschen Botschafters Dr. Christoph Müller, die
Realisierung eines Programms für den 21. Juli dieses Jahres im Distrikt
La Punta vorantreibt, in dessen Verlauf in Erinnerung an die Ankunft
der wackeren Kolonisten in Callao, die zwei Jahre später in Pozuzo
ihre «neue Heimat» schufen (25. Julio 1859), eine Erinnerungsplakette
enthüllt werden wird. Dazu kann die Bereitschaft der Bürgermeister von Pozuzo, Lic. Pedro Ubaldo
Polinar, und von La Punta, Wilfredo Duharte Galdea, hinzugefügt werden,
beide Distrikte mit der Unterschrift einer Vereinbarung zur
interinstitutionellen Zusammenarbeit zu verbrüdern. ... Vollständiger
Text im PDF-Format (in
spanischer Sprache) Zum
Kauf des Buches mit dem Autor Wilfredo Laura Kontakt aufnehmen: wlaura@viabcp.com
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